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Adoption geplatzt – Madonna muss Malawi ohne Kind verlassen

April 6, 2009 von Praktikantin 

MadonnaPopstar Madonna konnte ein weiteres Adoptionsvorhaben nicht in die Tat umsetzen. Die inzwischen allein erziehende Mutter plante, ein weiteres Kind aus dem afrikanischen Staat Malawi in ihre Familie aufzunehmen. Madonna und ihre leibliche Tochter Lourdes besuchten in den vergangenen Tagen das inzwischen vierjährige Mädchen in seinem Heimatdorf in Malawi, um letzte, aber entscheidende Schritte im gängigen Adoptionsverfahren zu bewältigen.

Dabei wurde der 50jährigen Popikone ihre Scheidung von Regisseur Guy Ritchie zum Verhängnis: Die Reaktion des zuständigen Gerichts auf Madonnas Adoptionsantrag fiel zu ihren ungunsten aus. Laut afrikanischem Adoptionsrecht werden Kinder nicht an Alleinerziehende vermittelt. Eine Sprecherin der örtlichen Adoptionsbehörde gab zu verstehen, dass Ausnahmen in der Umsetzung dieser Regelungen den internationalen Kinderhandel mögliche Schlupflöcher ermöglichen würden. Madonna selbst sei über das Urteil stark betroffen gewesen.

Kritiker bemängelten bereits mehrfach das Verhalten des internationalen Popstars, das in der internationalen Presse mit stark negativen Begriffen wie “Kindershopping” beschrieben wurde. Auch Madonnas aktuelle Reise nach Malawi, eine der ärmsten Regionen der Welt, sorgte für Aufsehen. Die Popikone wollte bei ihrer Unterkunft und Verpflegung auf keinerlei Luxus verzichten und residierte mit ihrer Tochter im afrikanischen Designerhotel.

Auch Adoptivsohn David, ebenfalls ursprünglich aus Malawi, soll der Kultur seines Herkunftslandes bereits völlig entfremdet worden sein. Guy Ritchie ergreift als Reaktion auf die vielseitigen Beschuldigungen öffentlich Partei für seine Ex-Frau und beschreibt sie als führsorgliche und aufopfernde Mutter.

[Bildquelle: PR Photos]

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