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Sorgerechtsstreit: Sharon Stone wollte Botox für ihren Sohn

Oktober 2, 2008 von Praktikantin 

Im Verlauf des Sorgerechtsstreits zwischen der Hollywoodschauspielerin Sharon Stone und ihrem Ex-Mann Phil Bronstein kommen immer mehr Details aus der einstigen Ehe ans Tageslicht. Aus den Gerichtsakten des Tribunals in San Francisco lässt sich demnach entnehmen, dass Stone angeblich den starken Fußgeruch ihres 8-jährigen Sohnes Roan Joseph mit dem Nervengift Botox bekämpfen wollte. Damit hat sie starke Zweifel an ihren Qualitäten als Mutter geweckt und scheint ihrem Ziel, dem Sorgerecht für den beim Vater lebenden Adoptivsohn, nicht gerade näher gekommen.

Sharon Stone soll, wie dem US-Magazin “People” zu entnehmen, schon in den vergangenen Jahren mit ihren Überreaktionen, was den Sohn betrifft, für Unruhe gesorgt haben. So sei die Schauspielerin davon überzeugt, der Junge habe eine Wirbelsäulenleiden, welches allerdings nie nachgewiesen werden konnte. Im Laufe der Gerichtsverhandlungen soll Stone zudem an Beratungsgesprächen nicht teilgenommen haben und sei auch sonst ihren Pflichten als Elternteil nicht nachgekommen, was das Gericht als “völlig inakzeptabel” gewertet hat. Die Richter argumentierten des Weiteren, dass der Hollywoodstar derzeit nicht in der Lage sei, den in San Francisco lebenden Sohn in Los Angeles bei sich ausreichend zu versorgen und ihm genügend Struktur, Kontinuität und Halt zu geben.

Sharon Stone heiratete Phil Bronstein im Jahr 1998 und adoptierte mit ihm etwa zwei Jahre später den kleinen Roan Joseph. Nach der Scheidung 2004 adoptierte die Schauspielerin, die angeblich einen IQ von 154 besitzt, allein zwei weitere Kinder.

[Bildquelle: PR Photos]

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