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Stefan Raab soll den Eurovision Song Contest retten

Juli 21, 2009 von Praktikantin 

ProSieben-Moderator Stefan Raab soll den Eurovision Song Contest für die ARD retten. Nach längeren Verhandlungen einigten sich die ARD und der Entertainer überraschend doch noch auf eine Zusammenarbeit für den deutschen Gesangsbeitrag für den Eurovision Song Contest 2010, wie die ARD in einer Pressemitteilung bekanntgab. Noch vor wenigen Wochen schienen die Gespräche zwischen dem öffentlich-rechtlichen Sender und dem ProSieben-Moderator über eine mögliche Zusammenarbeit gescheitert zu sein.

Nach dem Willen der ARD sollte Stefan Raab dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) bei der Auswahl des deutschen Beitrags für den nächsten Eurovision Song Contest, der am 29. Mai 2010 in der norwegischen Hauptstadt Oslo stattfindet, behilflich sein. Raab hatte jedoch zunächst das ARD-Angebot abgelehnt und dies mit den „komplizierten Entscheidungswegen“ des öffentlich-rechtlichen Fernsehens begründet. Doch insgeheim wurde weiterverhandelt, bis es nun zu einer Einigung zwischen den beteiligten Parteien kam.

So wird Stefan Raab sowohl für das Erste, aber auch für seinen Sender ProSieben den deutschen Liedbeitrag für das Finale des nächsten Eurovision Song Contest suchen. Der nationale Wettbewerb soll in insgesamt acht Sendungen ausgetragen werden. Dabei werden zwanzig Finalteilnehmer durch ein deutschlandweites Casting ermittelt. Zunächst werden fünf Sendungen, in denen die Vorauswahl getroffen wird, bei dem Privatsender ProSieben gezeigt, dann folgt das Viertelfinale in der ARD, danach das Halbfinale wiederum bei Pro Sieben und letztlich das entscheidene Finale im Ersten. Der Sieger des Finales tritt im Mai 2010 in Oslo an. Präsentiert wird der nationale Wettbewerb von Stefan Raab, der auch den Vorsitz der Jury, dessen Mitglieder noch nicht bekannt sind, übernehmen wird.

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